Wir über uns

Wir sind eine Selbsthilfegruppe (SHG) für arm- oder beinamputierte Menschen aus Berlin und Brandenburg und deren Angehörige.

Unsere  SHG haben wir im Jahre 2013 gegründet. Seit Oktober 2014 sind wir ein anerkannter gemeinnütziger „nicht eingetragener“ Verein.

Seitdem sind wir ständig gewachsen und haben derzeit 15 Mitstreiter in der Altersspanne von 40 bis 84 Jahren, die regelmäßig an unseren Treffen teilnehmen. Alle haben unterschiedliche Amputationsarten und -höhen, woraus  unterschiedliche Mobilitäten und Fähigkeiten resultieren.

Wir treffen uns einmal im Monat in Berlin-Zehlendorf in der barrierefreien Villa der Stiftung Donnersmarck. Im Vordergrund stehen Informations- und Gedankenaustausch. Meistens konzentrieren wir uns auf ein Thema, für das wir fachspezifische Referenten einladen, z.B.© by Ottobock

  • neuste prothetische Versorgungen,
  • Umgang mit den verschiedenen Hilfsmitteln in Theorie und Praxis,
  • Medizinrecht,
  • Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Pflegestufen
  • und vieles mehr

Zu einer Lehranstalt für Physiotherapie haben wir engen Kontakt. Wir stellen uns dort gern als Probanden für die Aus- und Weiterbildung zur Verfügung. Wir als Betroffene können gerade den zukünftigen Therapeuten aus eigener Erfahrung berichten und ggf. Erfahrungen weitergeben. Den angehenden Physiotherapeuten ist das Problem der oft fehlenden Gehschulen gar nicht bekannt.

Weiterhin pflegen wir einen engen Kontakt zu einer Magdeburger Selbsthilfegruppe. Hier finden ein reger Erfahrungsaustausch und gemeinsame Aktivitäten statt.

Natürlich haben wir auch für Amputierte, die uns nicht besuchen können, stets ein offenes Ohr. Wir sind telefonisch oder per Email erreichbar und vermitteln auch gerne den Kontakt zu gleich oder ähnlich Betroffenen. Frisch Amputierte besuchen wir, wenn gewünscht, im Rahmen des Projektes Peers im Krankenhaus auch am Krankenbett.

Unsere Gruppe arbeitet selbstorganisiert und eigenverantwortlich. Es herrscht das Prinzip des “ Gebens und Nehmens“, denn alle sind Betroffene, auch die Angehörigen.

Und nicht zuletzt: wir haben Spaß zusammen, wir planen gemeinsame Unternehmungen und Ausflüge, wir teilen Leid und Freude miteinander.

Wir sind stolz auf das, was wir schon erreicht haben, und möchten andere Betroffene auf uns neugierig machen.